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Zankyou.de – Sommerliche Hochzeit von Vanessa & Nadine

Nadine und Vanessa lernten sich im September 2014 über das Internet kennen. Kurze Zeit nach dem Kennenlernen machte es Klick und seit dem 26.10.2014 feiern sie an diesem Datum ihren Jahrestag. Nachdem sie zunächst einmal eine Fernbeziehung hatten, wohnten sie vor ihrer Hochzeit am 1. August 2016 wochenweise zusammen – inzwischen wohnen sie zusammen, haben zwei Kater und geben uns  exklusive Einblicke in ihr romantisches Hochzeitsfest, das die renommierte Hochzeitsfotografin Rebecca Conte fotografisch begleitet hat: 

Der romantische Heiratsantrag auf Island

Für Vanessa und Nadine war kurz nach dem Kennenlernen bereits klar, dass sie ihr Leben zusammen verbringen möchten. Dennoch hatte Vanessa nicht damit gerechnet, dass Nadine so schnell fragt, ob sie sie heiraten möchte. Sie machte den Heiratsantrag auf Island – dort haben die beiden im August 2015 eine Rundreise gemacht. Das romantische Setting an der Ostküste wurde durch den Sonnenaufgang perfektioniert – daher gab es auch nur eine Antwort auf die Frage aller Fragen.Rebecca Conte Hochzeitsfotografie

 

Der Look von Nadine & Vanessa

In Sachen Make-up und Frisur ließen sich Nadine und Vanessa von dem Profi Marcel Bruneß vom Friseursalon KERTU Klinger beraten und am Hochzeitstag betreuen. Mit sanften Farbakzenten und Schattierungen zauberte er ein leichtes, sehr modernes Make-up, das perfekt zum restlichen Look der beiden (Brautkleid von Brand-Moden in Leidersbach bei Aschaffenburg & Anzug war eine Maßanfertigung von Helen Bender, la mode abyssale in Mainz) passte….

 Foto: Rebecca Conte Hochzeitsfotografie

Rebecca Conte Hochzeitsfotografie

Rebecca Conte Hochzeitsfotografie

Wir bedanken uns sehr bei Vanessa & Nadine sowie bei Rebecca Conte Hochzeitsfotografie für die Einblicke in dieses wundervolle Hochzeitsfest in Baden-Württemberg! Lassen Sie sich auch unsere Tipps in Sachen Brautkleider & Brautfrisuren 2017 sowie unseren Hochzeitsführer für die Metropolregion Rhein-Neckar auf keinen Fall entgehen!

Den vollständigen Artikel über Nadine & Vanessa findet ihr auf zankyou.de


 

Spiegel Online – Maßgeschneidert in die Homo-Ehe

Brautmoden-Designerin: Maßgeschneidert in die Homo-Ehe

Von Steve Przybilla

Hochzeitsmode für Homosexuelle: Schneiderin des Regenbogen-GlücksFotos
Bernd Siegel/ Foto Rimbach

Eingetragene Lebenspartnerschaften gibt es längst. Aber kaum Hochzeitsmode für Homosexuelle. Damit hat die Mainzer Modedesignerin Helen Bender eine Marktlücke entdeckt. Sogar zur Fashion Week in New York wurde sie schon eingeladen.

Überm Schneidertischchen thront Marilyn Monroe. „Das war eine wahnsinnig ausdrucksstarke Frau“, sagt Helen Bender, 27. „Bunt, schrill und immer passend gekleidet. Für mich ist sie eine echte Inspiration.“ Die Modedesignerin aus Mainz hat sich erst vor wenigen Monaten selbständig gemacht, wird aber schon mit Aufträgen überhäuft. Ihr Geschäftsmodell: maßgeschneiderte Hochzeitsmode für homosexuelle Paare.

„Ich habe schon zu Uni-Zeiten ein bisschen geschneidert“, erzählt Bender, die Betriebswirtschaftslehre studiert und die Modefachschule Sigmaringen besucht hat. „Irgendwann fragte mich ein befreundetes lesbisches Paar, ob ich ihre Hochzeitsoutfits entwerfen würde.“ Bender fing an zu nähen – und stieß in eine Marktlücke vor, ohne es zu ahnen. „Das hat sich superschnell herumgesprochen. Ich war kaum fertig, da kamen schon die nächsten Kundinnen.“In Deutschland gibt es laut Lesben- und Schwulenverband derzeit rund 37.000 eingetragene Lebenspartnerschaften. Ein riesiger Markt, den bisher kaum jemand erschlossen hat. „In dieser Nische ist keines unserer Mitglieder tätig“, sagt Tanja Croonen vom Modeverband German Fashion. Beim Gesamtverband Textil + Mode hat überhaupt noch niemand von dem Thema gehört.

Ab zur Modenschau nach New York

„Nicht alle Frauen wollen sich mit zwei Hosenanzügen zufriedengeben“, so Helen Bender. Sie kennt höchst unterschiedliche Wünsche der Paare. „Den maskulinen Typen gibt es nicht in jeder lesbischen Beziehung. Manche stehen eher auf lange Kleider, andere auf etwas Schlichtes.“ Um das passende Outfit zu finden, trifft sich die Modedesignerin mehrmals mit ihren Kunden, bevor sie einen Prototypen anfertigt. „Der ist zwar aus billigem Ikea-Stoff, vermittelt aber einen guten ersten Eindruck.“

Die Produkte unter dem Label „La Mode Abyssale“ (grenzenlose Mode) haben mit klassischen Hochzeitsklamotten nicht viel gemein: Mal entwirft sie eng geschneiderte Seidenkleider, mal Hosenanzüge oder Kombinationen aus Röcken und Blusen. Brautpaare, die Chucks auf dem Standesamt tragen? Auch das gehört zur „grenzenlosen Mode“.


Zu heiraten zählt zu den schönsten Träumen im Leben vieler Frauen. Egal ob frau eine Frau oder einen Mann heiratet, wichtig ist, dass das Herz Ja sagt. Wie frau sich als Braut fühlt, durfte ich einen Tag lang selbst erfahren in den Traumkleidern der Designerin Helen Bender.

Wenn Young Professionals zusammenfinden
„Was für eine schöne Aussicht!“, sage ich und lasse meinen Blick über die Dächer von Mainz schweifen. Meine Freundin und ich sind heute zu Gast bei der Designerin Helen Bender. Zusammen mit ihrer Verlobten trinken wir einen Kaffee auf der großen Dachterasse und warten entspannt auf die Fotografin Lena Reiner und das Team von Renommé einfach schön sein. Heute finden sich einige Young Professionals zusammen, um gemeinsam ein Fotoprojekt auf die Beine zu stellen. Helen Bender entwirft Brautmode für lesbische Paare und hat sich damit bereits auf der New Yorker Fashion Week 2013 einen Namen gemacht. Ich kann kaum glauben, dass ich heute in zwei Brautkleider von ihr schlüpfen darf. Noch nervöser macht mich die Tatsache, dass ich meine Freundin in Brautmode sehen werde. Bei diesen Gedanken werde ich leicht nervös und rufe mir schnell in Erinnerung, dass wir heute nur Modell stehen.

Zum ersten Mal im Brautkleid
Nachdem sich alle in den Räumlichkeiten von Helen eingefunden haben, bekommen wir einen Sekt zur Begrüßung und besprechen den Tag. Die ersten Outfits sind ein kurzes Brautkleid und ein femininer Brautanzug.
Mandy und Luljeta von Renommé begutachten unsere Haare und überlegen sich das passende Makeup zu den Kleidern. Während meine Haare zu einer eleganten, geflochtenen Bob-Frisur drapiert werden, bekommen die blond-gefärbten Haare meiner Freundin ein rockiges Styling.
Nachdem Haare und Makeup sitzen, kommt der Moment, in dem wir in die Brautoutfits schlüpfen dürfen.
Als erstes verschwindet meine Freundin in Helens Atelier. Ich bin ganz aufgeregt. Es macht mich schon ganz verrückt, meine Freundin in einem Hosenanzug zu sehen, aber noch mehr, nun handelt es sich dabei um einen Brautanzug! Die anderen grinsen über meine Nervosität.
Es ist so weit. Meine Freundin kommt aus dem Zimmer und ich merke, wie mein Herz einen Hüpfer macht.
Ich bin ziemlich sprachlos, was bei mir nur selten vorkommt. Meine Hand fährt über die weiche Merino-Wolle.
Helen hat den Dreiteiler perfekt an die Körpermaße angepasst. Alle im Raum sind begeistert und beobachten die elegante, große Schönheit.. Ich würde meine Freundin am liebsten vom Fleck wegheiraten, denn ich habe eine Schwäche für Damenfracks. Bevor ich allerdings anfange Hochzeitspläne zu schmieden, schnappt mich Helen und entführt mich in ihr Atelier.
Nach kurzer Zeit stecke ich in einem kurzen Petticoat-Brautkleid. Der Schnitt erinnert mich an den Stil der Fünfzigerjahre. Dies ist kein klassisches Brautkleid, sondern zeigt den Mut der Designerin auch neue Wege
im Brautmodendesign zu gehen. Im Oberteil erfährt das klassische Herrenhemd eine neue Interpretation,
der Hemdskragen mit kurzer Krawatte bricht den Look des Brautkleides gekonnt und gibt ihm etwas Verspieltes, Außergewöhnliches. Krawatte, Gürtel und Schuhe sind in türkis farblich aufeinander abgestimmt.
Begeistert drehe ich mich hin und her. Meine Freundin schaut mich lächelnd und geheimnisvoll an.
Wie gerne würde ich jetzt ihre Gedanken lesen können!

Im Blick der Menschenfotografin
Ich kann euch sagen, mit einem Brautkleid im Auto zu fahren ist eine Kunst für sich. Doch unsere erste Location ist die Kaiserbrücke in Mainz. Während Helen Silkes Schuhe eigenhändig poliert, sammeln sich die anderen Frauen für eine kurze Besprechung. Die Eisenbahnbrücke ist zwar groß, hat allerdings nur einen kleinen Weg für Fußgänger und Radfahrer. Das macht das Shooting für alle Beteiligen nicht einfach. Lena, die Fotografin, muss darauf achten, keine Passanten im Bild zu haben, während wir anderen aufpassen, nicht von den Fahrradfahrern umgefahren zu werden.
Während ihrer Arbeit verhält Lena sich ruhig. Ein kurzer Blick auf ihr Kameradisplay zeigt, dass sie genau weiß, was sie tut. Schon vor unserem Shooting ist mir auf ihrer Internetseite aufgefallen, dass sie die Persönlichkeit eines Menschen ausdrucksstark in ihren Fotos einfangen kann. Oft kann frau in den Augen der Personen wie in einem Buch lesen und ich bin gespannt, was die Menschenfotografin in den unseren liest.

Gegensätze ziehen sich an
In zwei Autos fahren wir zur zweiten Location: einem besonders schönen Rosengarten in Mainz. Passend zur Location, sind die Outfits diesmal ganz in Weiß. Während ich noch aus dem ersten Kleid schlüpfe, wird Silke
in ihrem zweiten Outfit bewundert. Das außergewöhnliche Brautoutfit besteht aus Bodybluse, Chiffonwest
und Sarouelhose aus zarten Seidenstoffen. Passend zum Partneroutfit wurden die Manschetten der Bluse aus
floraler Spitze gearbeitet. Die verdeckte Knopfleiste bewahrt den ansonsten schnörkellosen Look der Bluse. Darüber trägt Silke eine lässige Chiffonweste, geschnitten aus einem Stück. Die Sarouelhose aus reiner Seide ist nicht nur extrem bequem und luftig, sondern vor allem voll im Trend. Eine neue Interpretation, wie lässige Streetwear zum eleganten Hochzeitslook werden kann.

Habt ihr schonmal versucht, euch in einem kleinen Auto ein enges Brautkleid anzuziehen? Erst als Helen den Reißverschluss schließt, fällt die Angst von mir ab, dass das Brautkleid nicht passen könnte. Mein zweites
Outfit hat es in sich, denn ich trage den Klassiker unter den Brautkleidern: ein bodenlanges Mermaidkleid aus feinstem Seidensatin mit dezenter Schleppe und Wasserfallausschnitt am Rücken. Die Rückansicht wird besonders zum Hingucker, da diese aus edler Spitze besteht und die Haut leicht durchschimmern lässt.
Eine angenehmere Art der Eleganz gibt es nicht. Als i-Tüpfelchen wird kurz unterhalb der Taille ein etwas vier Meter langer Chiffongürtel mehrfach um den Körper geschlungen, er setzt so den Fokus auf meine weiblichen Kurven. Voher hielt ich es für stets unmöglich, ein Mermaidkleid zu tragen, da ich im Gegensatz zu Katalogmodellen breite Hüften habe. Diesen Irrtum konnte Helen mit ihrem Kleid verwerfen. Obwohl das Kleid eng anliegt fühle ich mich rundum schön.
Das die beiden Brautoutfits trotz ihrer gegensätzlichen Stile perfekt zusammen passen, wird spätestens klar, als Silke und ich nebeneinander stehen. Durch den modernen Schnitt des Dreiteilers wird die Eleganz des Mermaidkleides unterstrichen, ohne dabei in den Hintergrund zu fallen. Gegensätze ziehen sich eben an.

Als Silke mich in dem Brautkleid sieht kann ich dieses Mal ihre Reaktion in ihrem Gesicht lesen.
Ich sehe den Stolz und die Bewunderung in ihren Augen. Alles andere tritt für einen kurzen Moment in den Hintergrund. Und als wir durch den Rosengarten schreiten, fasse ich Silkes Hand, und es fühlt sich fast so an, als würden wir wirklich zum Altar schreiten.


The Guardian – London

Designer finds growing market for bridal wear created for lesbians

Couples‘ requests for wedding dresses keeping Helen Bender increasingly busy in her studio in Mainz, Germany
Some of Helen Bender’s wedding outfit designs aimed specifically at lesbian clients. Photograph: Foto Rimbach

Hochzeitsmode für Homosexuelle: Schneiderin des Regenbogen-GlücksIn 2011, two of Helen Bender’s lesbian friends approached her witha problem. They wanted to enter a civil partnership and throw a big party, but could not figure out what to wear.Neither of them were into dresses, but they did not want to wear trousersuits either: they were women in love with another woman, after all, they said.They also insisted on not seeing each other’s clothes before the ceremony.

After much counselling, Bender came up with a solution – a gold overall with a jacket and a matching cream-coloured dress of variable length – and soon realised that she had chanced upon an unexpected gap in the market.

Requests for on-demand wedding dresses for lesbian couples have been flooding into the 27-year-old’s small studio in Mainz, Germany, ever since. And after her label La Mode Abyssale („fashion without limits“) was invited to New York fashion week in September, the international market now beckons too.

 

Because most dressmakers and tailors still tend to cater for heterosexual couples, there is often a tendency to either go for matching outfits, or to recreate the traditional suit/dress combo, Bender said.

„But for me the challenge is to go beyond traditional gender roles. You can be so much more creative when dressing a homosexual couple.“

Now she says she is waiting to be commissioned to work for her first male gay wedding.

Germany has allowed registered partnerships for same-sex couples since 2001, and according to the Gay and Lesbian Federation there are currently 37,000 couples who have taken up that option.

Unlike in the Netherlands, France or (from late March next year) Britain, gay couples in Germany still do not enjoy the same advantages as married heterosexual couples when it comes to tax and adoption law.

In March this year, a bill was passed to establish legal recognition of same-sex marriage, which is now waiting for approval by the parliament. However, there is no commitment to change the law in the coalition agreement.

„I think it’s a real shame that Germany is so out of step with the rest ofEurope in that respect,“ Bender said.

„I feel the people here are more than ready for it – it’s just politics that is lagging behind.“

Bender is set to marry her partner next year, and despite initial resistance, she has agreed to design both outfits.

„Mine is going to be a long, cream-coloured dress – that much I can say. The rest is a secret.“


 

www.fibre2fashion.com 30.Juli 2013

Helen Bender to show lesbian bridal designs at CFW

July 30, 2013 (United States Of America)

Rising German design star Helen Bender will show her first collection of bridal fashions for lesbian couples under the label la mode abyssale on the runway at Couture Fashion Week.

The fashion show will be held at 8:00 pm on Friday September 6, 2013 in the Grand Ballroom or The New Yorker Hotel, 481 Eighth Avenue in the heart of New York City’s Fashion District.

A graduate of Germany’s prestigious Modefachschule Sigmaringen design school, Helen Bender is one of only a handful of designers who tailor matching outfits for lesbian bridal couples.

Being well aware of the fact that her clients often do not fit the cliché of “one being the man in theHelen Bender Fashion Show at Couture Fashion Week NY relationship”, each custom made design is tailored in a very feminine style.

“I love jumpers, overalls and suits just as much as dresses,“ says the designer.“And my customers attach great importance to feeling dressed up, yet comfortable and consistent to their own style on their big day. All my designs underline every individual’s character.“

In the collection entitled „Charmed Brides“ to be shown in New York, Ms. Bender uses a mixture of fabrics, from delicate lace to rough wash-leather, in classic bridal colors like cream and pearl white, but also mystical black and gold. The impeccably constructed garments embody a simple elegance with some unexpected twists.


Trendsderzukunft.de Über die Teilnahme bei der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ 


Interview mit dem Online-Jugendmagazin YAEZ.de


Wenn Frauen sich Trauen – Bericht auf RP Online


 

 

la mode abyssale